Übung

Die Rüstwagengruppe traf sich, um einen Verkehrsunfall mit einer verletzten Person abzuarbeiten. Dazu wurde sowohl der Rüstwagen der Einheit 7, als auch das Löschgruppenfahrzeug  der Einheit 9 an den Einsatzort verbracht.
Es wurde ein in die Böschung gerutschtes Fahrzeug vorgefunden.

Die Lage:
Eine verletze Person befindet sich noch im Fahrzeug, ärztliches Personal ist vor Ort, eine Betreuungsöffnung ist gegeben, die Person wird vom Notarzt versorgt.

Der Auftrag:
Sicherung des Fahrzeuges gegen Abrutschen, Schaffung einer Rettungsöffnung, Rettung der Person, Bergen des Fahrzeuges

Die Durchführung:
Nach kurzer Besprechung mit dem Übungsleiter wurden die Vorgehensweisen durch den Gruppenführer festgelegt und in Form eines Einsatzbefehles an die Gruppe ausgegeben.
Die Umsetzung ging reibungslos vonstatten, ein Teil des Personals sicherte das Fahrzeug unter Zuhilfenahme von Spanngurten und den Feuerwehrfahrzeugen vor weiterem Abrutschen, weitere Kameraden unterbauten das Unfallfahrzeug fachmännisch.
Mit hydraulischem Werkzeug (Schere, Spreitzer) wurden die Seitentüren und die B-Säule entfernt, was eine sehr große Öffnung schafft.
Die Größe der Öffnung ermöglicht eine gute Möglichkeit, den Patienten sehr schonend zu retten.

 

Am 31.01.2014 wurde eine Einsatzübung im leerstehenden Gebäude der ehemaligen Grundschule Blumenstraße durchgeführt. Die Einsatzkräfte der Löschgruppe 8 „Borbeck“ und Löschgruppe 9
„Hahnenberg“ übten an diesem Abend gemeinsam.löschgruppe borbeck 8

Es wurde ein Heizungsbrand im Kellergeschoß mit starker Rauchentwicklung und drei vermisste Personen gemeldet.

Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde bei der ersten Erkundung durch den Gruppenführer die Größe des Gebäudes offensichtlich. Mehere Etagen mit vielen Klassenräumen werden an die Angriffstrupps eine Herausforderung darstellen.

Noch bei der Erkundung wurde eine vermisste Person am Fenster stehend aufgefunden. Das band den den Gruppenführer begleitenden Melder zur Betreuung der Person an Ort und Stelle.

Diese Person wurde durch Einsatz eines Trupps mit der Steckleiter aus dem Gebäude gerettet.

Im weiteren Übungsverlauf stellte sich als besondere Herausforderung an die Angriffstrupps, die Unmengen an Schläuchen bis in das 3. Obergeschoß zu bekommen.

Nach Schaffung von Abluftöffnungen wurde auch der sehr starken Verrauchung der oberen Etagen Abhilfe geschaffen.

Es gelang, alle vermissten Personen zu finden und zu retten.

Nach Beendigung der Übung gab es im Gerätehaus der Löschgruppe Hahnenberg im Anschluß an die Nachbesprechung eine Stärkung.

Uhrzeit der Alarmierung: 20:00 Uhr
Art der Alarmierung: Übungseinsatz
Ort: Altenzentrum „Langer Johann“
Dauer: ca. 2 Stunden

Einsatzuebung Langer Johann

Ein Großeinsatz der Feuerwehr am 22. September 2006 an der Seniorenresidenz „Langer Johann“ (Muskatorstraße / Kaiserstraße) war eine Übung. Hierbei wurden die Bewohner von einem
großaufgebot der Feuerwehr „evakuiert“. Die Senioren unterstützen diese Übung, wie hier zu sehen ist.